Swinger

Swinger sein - was bedeutet das eigentlich? Willst du es mal (mit deinem Partner) ausprobieren? Wir geben dir/euch wertvolle Tipps.

Was sind eigentlich Swinger?

Swinger können Paare - verheiratet oder nicht - aber auch Singles sein. Sie gehen prinzipiell offen und frei mit dem Thema Sex um. Deshalb können sie auch als sexuelle Freigeister bezeichnet werden.

Swinger-Paare neigen dazu, zwar ineinander verliebt zu sein und ansonsten in einer gewöhnlichen Beziehung zu leben, sich aber dennoch sexuell mit anderen zu "teilen". Manchmal endet dies im Frauen- und/oder Männertausch, manchmal im Gruppensex.

Doch auch bei Single-Swingern stehen Swinger-Treffen hoch im Kurs, bei denen spontan entschieden werden kann, wer als Sexualpartner an Ort und Stelle in Frage kommt. Hier wird frei nach dem Motto "Alles kann - nichts muss" gehandelt. 

Swingerclubs und Swingerparties - Das erwartet dich

Die meisten Menschen, die noch nie auf einer Swinger-Party waren, bilden sich ihre Meinung durch billig produzierte TV-Reportagen, bei denen vor allem ältere Paare wieder neuen Schwung in ihre Beziehung bringen wollen. Doch das schmuddelige Klischee, dass vor allem "unattraktive" Menschen Swinger-Clubs besuchen, hat heute keine Gültigkeit mehr. Das Angebot ist - ebenso wie die Nachfrage - sehr groß. So lassen sich auch exklusive Angebote im Internet finden, bei denen zuvor ausgewählt wird, wem der Einlass gewährt wird. 

Doch wie läuft so eine Swinger-Party ab? Gleich vorneweg: Durch die verschiedenen Angebote ist der Ablauf natürlich von Veranstalter und Zielgruppe abhängig. Deshalb lohnt es sich immer, sich genauestens über alle Details zu informieren, bevor man das erste Mal an einer Swingerparty teilnimmt.

Bei vielen Swinger Partys musst du dich vorher per E-Mail anmelden, damit dir detaillierte Anweisungen zugeschickt werden können. Dazu zählen beispielsweise Infos zum Veranstaltungsort, der Anfahrt und zum Dresscode. Tatsächlich wollen viele Swinger-Party-Besucher unerkannt bleiben, deshalb gehört eine Maske oft zur Grundausstattung. Es wäre sehr ärgerlich, auf eine Menge fremder maskierter Teilnehmer zu treffen und die eigene Maske vergessen zu haben. Das könnte Nervosität auslösen, deshalb lese dir am besten vor Beginn aufmerksam die Einladung und die Partyinformationen durch, damit du nicht over- oder underdressed bist. Trotzdem gilt: Man sollte sich nicht zu sehr verkleiden, schließlich steht dein eigenes Wohlbefinden an oberster Stelle. Der erste Besuch in einem Swingerclub wird sicher eine sehr aufregende Erfahrung für dich werden, also solltest du dich absolut wohl in der Haut fühlen, um hier Stress und Unsicherheit zu vermeiden. 

Eine gleichmäßige Geschlechterverteilung wird bei Swingerparties meist folgendermaßen versucht zu gewährleisten: Während Frauen die meisten Swinger-Partys alleine besuchen können, müssen Männer oft eine Frau mitbringen, wenn sie überhaupt Einlass bekommen möchten. Dadurch soll ein Männerüberfluss vermieden werden. 

Auf Swingerparties jeglicher Art findet man immer ein bunt gemischtes Reportoire an Besuchern vor - doch ein paar typische Verhaltensmuster tauchen bei den Gästen besonders häufig auf: 

Die Zuschauer

Vor allem wenn es sich um den ersten Besuch bei einer Swinger Party handelt, ziehen es viele vor, anderen Menschen zunächst nur beim Sex zuzusehen. Diese Swinger unterhalten sich gerne mit anderen Besuchern und führen lange Gespräche. Am Ende eines Swinger-Abends sind diese mit ihrem ersten Besuch einer Sex-Party dennoch oft zufrieden, obwohl sie nicht körperlich daran teilgenommen haben. Es geht ihnen mehr darum, eine sichere Umgebung zu finden, um Ihre Neugier und Ihre Wünsche zu befriedigen, ohne Angst vor Verutreilungen zu haben. Wir alle haben ein paar verruchte Gedanken im Hinterkopf, und eine Swingerparty scheint für viele der perfekte Ort zu sein, um diese in Aktion zu sehen - oder sie letztendlich doch selbst auszuprobieren.

Die Bezahlten

Es gibt oft ein paar Leute auf Swinger-Parties, die verdächtig gut aussehen - schon fast zu gut um wahr zu sein. Teilweise werden professionelle Animateure eingeladen, die die Menge anheizen sollen und die Party schnellstmöglich in Gang bringen. Dies bedeutet nicht notwendigerweise, dass sie Prostituierte sind - auch Models werden dafür bezahlt auf Swinger-Parties aufzutauchen, um das Ambiente zu erhalten und die Menschen zu ermutigen, Kontakte zu knüpfen.
 

Die unfreiwilligen Mitläufer

Wenn jemand in einem Swinger Club weint, kann man sich fast sicher sein, dass diese Person bei der Party ist, um ihrem Partner einen Gefallen zu tun oder weil sie schlichtweg mitgeschleppt wurde. Wenn man sich dann von den vielen Menschen überwältigt fühlt und an seinen Intentionen zweifelt, kann der Spaß aus bleiben und sich negative Gefühle breit machen. Aber keine Angst, es ist nie zu spät, deine Meinung zu ändern. Du kannst jederzeit den Swingerclub verlassen, wenn du merkst, dass du dich nicht wohl fühlst. Mache vielleicht mit deinem Partner vor dem Besuch ein Codewort aus, bei dem ihr wisst, dass ihr jetzt lieber wieder gehen möchtet. Wenn du alleine auf der Party bist, brauchst du so ein Codewort natürlich nicht.

Die Stammgäste

Die routinierten Swinger erkennt man zunächst an ihrer gelassenen Art. Zudem sprechen sie gern über frühere Partys und die Dinge, die sie damals ausprobiert haben. Sie scheuen sich nicht mehr vor neuen Kontakten und lassen ihren Fantasien freien Lauf. Dies sind die wahren Experten. Die Leute, die schon auf vielen Swingerpartys waren, wissen genau, was sie wollen, wie sie es wollen und mit wem sie es wollen. Ein Swingerclub ist in erster Linie von den jährlichen Mitgliedsbeiträgen abhängig, daher sind diese Mitglieder wortwörtlich das Leben der Party.

Wärst du ein geborener Swinger/ eine geborene Swingerin?

Wenn es um das Sexualleben von Swingern geht, steht außer Frage, dass sie flexibler sind als ihre monogamen Gegenstücke. Die eigentliche Frage ist jedoch komplexer: Ist Flexibilität gegenüber Sex eine gute oder eine schlechte Sache? Theoretisch muss das jede Person für sich entscheiden, jeder Mensch hat schließlich das Recht über seinen eigenen Körper zu bestimmen. 

Studien zufolge sind Paare, die Swingerclubs besuchen, weniger ängstlich als monogame Paare. Außerdem gehen sie weniger fremd.

Was die Angst angeht, so fallen monogame Paare oft in die Falle der giftigen Eifersucht und befürchten, dass ein bestimmtes Verhalten oder eine bestimmte Geste zu einer vollständigen Affäre und zum Ende der Beziehung führen könnte. Monogame Paare fürchten oft auch, dass ihre besten Tage hinter ihnen liegen. Auf der anderen Seite sind Swinger-Paare oft sehr verliebt und emotional miteinander verbunden, aber sie messen der traditionellen sexuellen Zweierbeziehung keinen zu großen Stellenwert zu. 

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